SPF (Sender Policy Framework) ist eine Methode zur E-Mail-Authentifizierung, mit der Domaininhaber festlegen können, welche Mailserver berechtigt sind, E-Mails in ihrem Namen zu versenden.

Mailbox-Anbieter verwenden SPF, um die Herkunft eingehender Nachrichten zu überprüfen und unautorisierte Versandversuche zu erkennen, wie sie häufig bei Spoofing-, Phishing- oder Spam-Kampagnen auftreten.

SPF ist ein zentraler Bestandteil der E-Mail-Authentifizierung und spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der E-Mail-Zustellbarkeit.

Wie SPF funktioniert

Sobald eine E-Mail empfangen wird, prüft der Mailserver des Empfängers die IP-Adresse des absendenden Servers anhand des im DNS der Absenderdomain veröffentlichten SPF-Eintrags.

Ist die IP-Adresse als autorisiert aufgeführt, besteht die SPF-Prüfung. Ist sie nicht autorisiert, kann die Nachricht je nach Richtlinien des Empfängers markiert, gefiltert oder abgelehnt werden.

SPF ermöglicht es Domaininhabern:

  • Unbefugte Server vom Versand im Namen der Domain auszuschließen
  • Spoofing- und Phishing-Angriffe zu reduzieren
  • Die Absenderreputation bei Mailbox-Anbietern zu stärken
  • Eine bessere Posteingang-Platzierung und Filtergenauigkeit zu erzielen
Beispiel eines SPF-DNS-Eintrags zur E-Mail-Authentifizierung

Was ist ein SPF-Eintrag?

Ein SPF-Eintrag ist ein speziell formatierter TXT-DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server berechtigt sind, E-Mails für Ihre Domain zu versenden.

Ein typischer SPF-Eintrag sieht wie folgt aus:

v=spf1 include:spf.mailpro.com ~all

Dieser Eintrag bedeutet:

  • v=spf1: SPF-Version 1
  • include:spf.mailpro.com: Autorisiert Mailpro für den E-Mail-Versand
  • ~all: Weiche Ablehnung für alle anderen Server

Wichtig: Pro Domain darf nur ein SPF-Eintrag existieren. Mehrere SPF-Einträge führen zu Validierungsfehlern und können die Zustellbarkeit erheblich beeinträchtigen.


Warum SPF für die Zustellbarkeit wichtig ist

Mailbox-Anbieter nutzen SPF als wichtiges Signal bei der Bewertung eingehender E-Mails – insbesondere, um zwischen legitimen und verdächtigen Nachrichten zu unterscheiden.

Eine korrekt konfigurierte SPF-Richtlinie hilft dabei:

  • Spamfilterung und Blockierungen zu reduzieren
  • Ihre Domain vor Identitätsmissbrauch zu schützen
  • Eine positive Domain-Reputation aufzubauen
  • DMARC-Richtlinien und -Berichte zu ermöglichen

SPF allein garantiert keine Posteingang-Platzierung, bildet jedoch die Grundlage für eine zuverlässige Authentifizierung und langfristiges Vertrauen.

Für optimale Ergebnisse sollte SPF immer mit DKIM und DMARC kombiniert werden.


Häufige Fehler bei der SPF-Konfiguration

Schon kleine Fehler können SPF-Prüfungen fehlschlagen lassen und Zustellprobleme verursachen. Zu den häufigsten Fehlern zählen:

  • Mehrere SPF-Einträge statt eines konsolidierten Eintrags
  • Überschreiten des DNS-Lookup-Limits (max. 10)
  • Nicht alle autorisierten Versanddienste einbeziehen
  • Zu früh eine zu strenge Richtlinie anwenden
  • SPF-Einträge bei Anbieterwechsel nicht aktualisieren

SPF-Einträge sollten regelmäßig überprüft werden – insbesondere bei Änderungen an der Versandinfrastruktur.


SPF mit Mailpro konfigurieren

Um Mailpro für den Versand von E-Mails über Ihre Domain zu autorisieren, müssen Sie lediglich den Mailpro-Include-Mechanismus zu Ihrem bestehenden SPF-Eintrag hinzufügen.

Dadurch werden über Mailpro versendete Nachrichten korrekt authentifiziert und von Mailbox-Anbietern als legitim erkannt.

SPF in Mailpro konfigurieren ⟶


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SPF entfaltet seine volle Wirkung als Teil einer umfassenden Authentifizierungsstrategie:

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